Familienarbeit im richtigen Licht

Unsere Pressemitteilung an die Printmedien :

Familienarbeit im richtigen Licht!

Was ist überhaupt Familienarbeit? Die Podiumsdiskussion, welche als Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Salzburg am 21. April 2o17 stattfand, sollte dabei Klarheit schaffen. VertreterInnen aus Politik und Sozialwesen beleuchteten das Thema.

Gestartet ist die Podiumsdiskussion zum Berufsfeld Familienarbeit in den Köpfen der SchülerInnen der SOB. Was als Gedanke begann, bekam als Diplomprojekt nun Form und Farbe. In Laufe der dreijährigen Ausbildung waren die SchülerInnen immer wieder damit konfrontiert zu erklären, was Familienarbeit ist. Kurz erklärt ist Familienarbeit ein mobiles Unterstützungsangebot für Familien, die in Krisensituationen stehen; sei es Überforderung, Krankheit oder Tod einer wichtigen Bezugsperson. Doch nur mit Aufklärung allein gaben sich die SchülerInnen nicht zufrieden. Sie wollten mehr. Sie wollten wissen warum das Bundesland Oberösterreich 210 FamilienhelferInnen zur Verfügung hat und das Bundesland Salzburg – sage und schreibe – 13! Zudem war es ein großes Anliegen, das Klischee vom “Caritas-Mädchen” aufzulösen und stattdessen das Bild von multiprofessionellen Fachkräften zu positionieren, die sogar eine große Veranstaltung planen, organisieren und managen können. Im Rahmen der Veranstaltung in der TriBühne Lehen kam es zwischen den Gästen und Experten zu regen Gesprächen. Frau Mag.a Brandstätter (Grüne) und Frau Mag.a Hagenauer (SPÖ) kamen mit Herrn Mag. Dines (Direktor Caritas Salzburg) auf den Konsens, dass Prävention, wie die Familienhilfe sie leistet, keinesfalls mehr niederschwellige soziale Dienste sind. Herr Mag. Buggler (Sprecher der Salzburger Armutskonferenz) gab bezüglich Prävention essentielle Impulse zur Familienarbeit. Die Vertreterinnen der Familienhilfe Salzburg und Oberösterreich, sowie BerufsexpertInnen komplettierten die Diskussionsrunde. Auch das Publikum beteiligte sich. Leider war ein wichtiger Ansprechpartner betreffend Finanzierung und Bewilligung von Familienhilfe, die Kinder- und Jugendhilfe, nicht anwesend. Ihre Absage ereilte die SchülerInnen zwei Tage vor der Veranstaltung. Die Moderation, die durch Herrn Wollner erfolgte, lockerte das doch heikle Thema sehr auf, wodurch beim anschließenden Buffet vertiefende Gespräche entstanden.

Damit das wichtige Thema, das jeden als Teil des Systems Familie einmal treffen kann, nicht in Vergessenheit gerät, bleiben die SchülerInnen am Ball, auch wenn die Gläschen zum gelungenen Abschluss des Diplomprojektes bereits leer sind.